Baby im Zug – gut so! (Teil 1)

Baby im ZugFür Städtereisen innerhalb Deutschlands und längere Wege innerhalb Bayerns nehme ich die Bahn – in Großstädten sind ohnehin die öffentlichen Verkehrsmittel praktischer als der PKW. 


Erstklassig

Ich wähle gerne die Erste Klasse, weil das im Regionalzug einer Sitzplatzreservierung gleich kommt, außerdem freue ich mich über mehr Platz. Im Regionalzug ALEX oder im ICE gibt es dann auch mal Naschereien, Spielzeuge, Zeitungen sowie Service am Platz oben drauf.

Das Bayernticket kostet in der Ersten Klasse pro Erwachsenem zehn Euro mehr, für den Fernzug gibt es unter den Spartickets oft Erste-Klasse-Angebote, die nur wenig teurer sind als die Zweite Klasse.

Pro und Contra: Bahn mit Kind

Baby auf dem Schoß
Das Baby einfach mal auf den Schoß nehmen – im Zug geht das

Meine Gründe, gerade mit Kind den Zug zu nutzen: Es gibt Platz um herumzulaufen – auf den eigenen Füßen oder auf dem Arm der Eltern –, das Schlafen ist bequemer, die Fahrt ist leiser, Toiletten sind in der Nähe, es gibt keine Reiseübelkeit – außer vielleicht in Regionalzügen mit Neigetechnik –, die Kinderfahrkarte ist gratis, Eltern können sich direkt ums Kind kümmern. Schön, dass Zugfahren auch noch umweltfreundlich ist.

Die Minuspunkte: Der Kinderwagen findet keinen Platz oder kommt nur schwer durch zu schmale Gänge, Ein-, Aus- und Umstieg mit Kind und Kegel, Verspätungen, unangenehme Mitreisende und vereinzelt unfreundliches Personal.

Bei der DB kann man Glück oder Pech mit dem Service haben: Auf einer Hinfahrt wurden wir warm empfange und ehe wir den Wagen zusammen klappen konnten, wurde unaufgefordert ein Platz für ihn gefunden. Obendrauf gab es noch besagtes Spielzeug (siehe Bild). Auf der Rückfahrt wurden wir angemeckert, weil wir den Wagen wieder auf den gleichen Platz stellten. Auch alle anderen Mitreisenden in unserer Nähe waren von dieser Person genervt, die dann noch offen über ihre Kollegen herzog.

Hier geht es zu Teil 2 von Baby im Zug! 


Kommentar

Verspätungen gibt es wie bei jedem anderen Verkehrsmittel. Ich empfinde einen Stau im Auto allerdings als sehr viel stressiger. Drei Stunden im Zug kann ich besser nutzen als zwei Stunden im Auto. Als ich vor ein paar Jahren eine dreiwöchige Interrail-Reise durch Europa gemacht habe – noch ohne Kind – gab es nur zwei Verspätungen: eine wegen Hochwassers und eine wegen eines Erdbebens.

Auch mich nerven Streiks. Trotzdem überwiegen für mich die Vorteile gegenüber dem, mir ein Auto anzuschaffen oder teure Mietwagen mit teuren Tankquittungen zu bezahlen. Wer nach Frankfurt, Nürnberg oder Berlin will, mag zumindest hinsichtlich des Transportes bei Fernbussen sein Glück finden – staufrei ist das nicht, und zudem werden die Nebenstrecken in der deutschen Provinz nicht bedient.


Hinweise

  • Ich habe für diesen Blogbeitrag keine Gegenleistung erhalten.
  • Die im Text geäußerte Meinung sowie die verwendeten Bilder sind meine eigenen.
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