Erster Urlaub: Mit 3 Monaten nach Österreich

Sporthotel Wagrain: PoolMit Baby hat man andere Anforderungen an ein Hotel als mit Kleinkind. Darum sollte unser erstes Hotel nicht mit großem Zirkus ausgestattet sein, sondern mit Erholung punkten. Dafür haben wir uns für ein Vier-Sterne-Sport- und Wellness-Hotel im österreichischen Wagrain entschieden. So konnten wir auch gleich den Reisepass für den Junior einweihen.


Hotel und Zimmer

Das Sporthotel Wagrain (Website Sporthotel Wagrain) liegt im Salzburger Land – rund herum nur Mittelgebirge. Die Sauberkeit des ganzen Hotels und die Freundlichkeit des Personals möchte ich gerne zu Beginn lobend hervorheben. Gäste können ohne Aufpreis Kinderbett, Babyphone und sogar Kinderwagen ausleihen. Auf der Website sind nur Buggies erwähnt, es gibt aber auch einen Wagen mit Wanne. Die Zimmer sind auf jeden Fall groß genug für drei; eines der Sofas ließe sich sogar noch zum Bett umbauen. Das Bad hat ein separates WC – das ist auch immer ein Pluspunkt. Im Zimmer gibt es zwar keinen Wickeltisch, aber mit etwas Kreativität – die Mütter nun einmal haben – lässt sich das vorhandene Mobiliar einfach zweckentfremden.

Der Kindergarten

Die Betreuung für Kinder ab drei Monaten geht von 10 Uhr bis 16 Uhr und kostet pro Tag 13 €. Wer früher abholen oder später bringen möchte, sollte das vorher mit einer der Damen absprechen, da sie nach Möglichkeit mit den Kindern viel draußen unterwegs sind. Unser Kleiner hat sich sehr wohl dort gefühlt, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch sehr betreuungsintensiv, also nicht unbedingt “gruppentauglich”, war. Es gibt auch die Möglichkeit einer teureren Einzelbetreuung, etwa außerhalb der Öffnungszeiten.

Sport, Wellness und Beauty

Mir hat das Sport- und Wellness-Angebot sehr gut gefallen. Wenn alles über ein paar Gänge zu erreichen ist, kann viel einfacher das eine Elternteil mit dem Baby auf dem Zimmer relaxen, während der andere sich austobt. Der Fitnessraum ist klein, aber mit vielen unterschiedlichen Geräten ausgestattet. Nebenan gibt es einen Trainingsraum mit Spiegeln, in denen Kurse wie Pilates stattfinden. Einen solchen Kurs habe ich besucht; die Trainerin war sehr freundlich, motivierend und kompetent. Zur Ausstattung des Hotels gehören außerdem ein 30° C warmes Schwimmbecken, ein etwas kühlerer Babypool und auch ein kleiner Außenpool. Leider ließ sich auf Anfrage die Temperatur im Babybecken nicht erhöhen – ein Minuspunkt. Ich habe dennoch kurz mit meinem Kleinen im großen Becken geplanscht, ohne dass er Frostbeulen bekam. Von der Poolhalle aus ist eine sehr große Saunalandschaft mit Dampfbädern, Sanarium, etc. für Erwachsene zugänglich – dort haben wir uns täglich aufgehalten, selbst wenn es mal nur für eine halbe Stunde war. Im Hotel ist ebenfalls ein Beauty-Bereich untergebracht. (Achtung: Wenn es bei der Maniküre länger dauert, müssen Kind und Gatte warten – es gibt keinen Handy-Empfang. :-))

Das Essen

Das Essen ist qualitativ gut, die Auswahl ist groß. Zum Frühstück kann man sich selbst bedienen und manche Speisen frisch zubereiten lassen. Abends und mittags gibt es immer ein Vorspeisen- und Salat-Buffet sowie Suppe, häufig kann man sich am Morgen schon seine Hauptspeise aussuchen. Für das Mittagessen ist man flexibel: Wer einen Ausflug geplant hat, bestellt am Abend zuvor ein Lunchpaket zum Mitnehmen, das beim Frühstück dann bereit liegt. Für unsere Schlafenszeiten hätte das Frühstück ruhig schon früher starten können – für die meisten ist 7:30 Uhr aber wohl früh genug. Am Nachmittag gibt es süße Teilchen. Für das Mittagessen ist es übrigens möglich, seine Zwerge am Kindertisch abzugeben. Im Sommer sind alle Getränke inklusive. (http://www.sporthotel.at/alles-inklusive)

Ausflüge und Aktivitäten

  • Direkt gegenüber des Hotels startet die Grafenbergbahn, die zu einem familienfreundlichen und kinderwagentauglichen Bergpark führt. Größere Kinder können stundenlang auf dem Spielplatz und im Streichelzoo verbringen; wem insgesamt zwei Stunden reichen, der kann sich ein Spät-Ticket für die Bergbahn zum halben Preis holen.
  • Noch eine Seilbahn (1x Umsteigen), deren Berg sich nur teilweise für den Kinderwagen, mehr für die Babytrage eignet: Flying Mozart bringt Besucher auf den Grießenkareck. Beim Abstieg Richtung Mittelstation sollte man auf jeden Fall beim See Halt machen.
  • Nur wenige hundert Meter Luftlinie (aber mit ein paar Metern Höhenunterschied) liegt die Wasserwelt Amadé. Diese würde ich aber erst für Kinder im Kleinkindalter und älter empfehlen, da es für ein Baby zu hoch her geht.
  • Wer bereit ist, auch eine einstündige Fahrt mit dem Auto zurück zulegt, dem sei der Hallstätter See in Tirol ans Herz gelegt. Nicht umsonst ist er UNESCO-Weltnaturerbe. Zu bewundern ist er entweder von der Panorama-Plattform oder vom Schiff aus.
  • Weitere Aktivitäten und Ausflüge in Hotel und Umgebung, die wir nicht gemacht haben: Bogenschießen, Golf, Eisriesenwelt, Greifvogelschau, Fahrradverleih, Kleintierzoo, etc.

Hinweise

  • Ich habe für diesen Blogbeitrag keine Gegenleistung erhalten.
  • Die im Text geäußerte Meinung sowie die verwendeten Bilder sind meine eigenen.
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