Unterwegs mit Baby in … Frankfurt: 3 Tipps

Zu dritt auf dem Main-Tower: Von hier oben gibt es vor allem bei gutem Wetter einen tollen Blick über die Metropole.

Als Münchnerin bin ich von barrierefreien U-Bahnen, Aufzügen, Rampen und Bahnsteigen sehr verwöhnt. Darum eines vorweg: Frankfurt ist nicht barrierefrei. Das hat uns nicht davon abgehalten, die hessische Finanzmetropole mit drei Ausflügen unsicher zu machen. 

Gerade außerhalb des Zentrums von Frankfurt sind ein paar zusätzliche Hände hilfreich, wenn der Kinderwagen am Bahnsteig Treppen rauf und runter getragen werden muss. Das gibt es in München natürlich auch – ich nenne hier beispielhaft mal die S-Bahn-Station Daglfing. In der Frankfurter Innenstadt, etwa auf der Zeil, sind zwar Rolltreppen und Aufzüge vorhanden, die Aufzüge sind aber im Fall der Station Hauptwache nur für Insider auffindbar (die wir glücklicherweise dabei hatten).

Tipps für das Wochenende

Erster Tipp: der Frankfurter Zoo: Hier fanden wir das „Grzimek-Haus“ besonders interessant. Dieses höhlenartige Gebäude simuliert eine andere Tageszeit, so dass man nachtaktive Tiere beobachten kann. Auch dieser Teil des Zoos ist kinderwagenfreundlich. Unser kleiner Mann fand es nur etwas zu dunkel. Kleine Abenteurer sollte das nicht abschrecken.

In einem Fall ist die Barrierefreiheit etwas witzlos: Kommt man von der einen Seite an das Affenhaus heran, freut man sich, direkt neben den Treppen einen (sehr langsamen) Aufzug vorzufinden. Drinnen im Haus stellt man dann fest, dass man das Haus doch lieber gleich im Erdgeschoss betreten hätte, weil nur Treppen zur unteren Etage führen.

Empfehlenswert ist die zweimal pro Woche stattfindende Piranha-Fütterung. Da sollten die Besucher pünktlich sein, da nach 30 Sekunden alles vorbei ist. (http://www.zoo-frankfurt.de/tiere/fuetterungszeiten.html)

Für das Mittagessen empfehle ich das erstaunlich gute mexikanische Restaurant Sombrero im Frankfurter Zoo. Ein Wickeltisch ist vorhanden – und auch für Papas zugänglich.

Ein Vorteil des Zoos: Verglichen mit dem Opel-Zoo – oder jedem anderen Großstadtzoo, den ich kenne – ist selbst am Sonntagnachmittag angenehm wenig los.

http://www.zoo-frankfurt.de/ (Erwachsene 10 €, Kinder ab 5 Jahren 5 €)

Wer glaubt, mit Kleinkind oder Baby könne er nicht mehr hoch hinaus, der irrt: Der 200 Meter hohe Main Tower bietet eine tolle Aussicht. Der Rundumblick ist relativ sicher, da die Brüstung höher ist als ein Kleinkind. Unbeaufsichtigt sollte dieses trotzdem nicht bleiben. Der Kinderwagen muss übrigens unten warten.

http://www.maintower.de/ (Erwachsene 6,50 €, Kinder ab 6 Jahren 4,50 €)

Die Zeil ist Frankfurts ziemlich große, zentrale Fußgängerzone. Sie ist per öffentliche Verkehrsmittel erreichbar, in ihrer Nähe sind kostenpflichtige Parkhäuser zu finden. Von vorne bis hinten ist sie ohne Stufen zu bewältigen, so dass nichts den Shopping-Spaß trübt – außer vielleicht die Laune des Kindes. Wickelmöglichkeiten finden sich in diesem Fall dann in den Shopping-Arkaden, allerdings nicht immer kostenfrei. http://www.zeilffm.de/


Wir reisen mit dem Zug nach Frankfurt am Main: Zugfahren mit Baby

Folgendes Hotel in Frankfurt am Main kann ich empfehlen: Design-Hotel in Frankfurt


Hinweise

  • Ich habe für diesen Blogbeitrag keine Gegenleistung erhalten.
  • Die im Text geäußerte Meinung sowie die verwendeten Bilder sind meine eigenen.
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