Baby im Zug (Teil 2) – Schlafen, Wickeln, Parken

Wohin mit dem Kinderwagen im ZugGestern waren wir mit dem Regionalzug unterwegs. Und just sind mir einige Punkte aufgefallen, die ich im ersten Teil “Baby im Zug” noch nicht untergebracht hatte. Damit die Reisen nicht stressiger werden als zuvor, nimmt man am besten folgendes Essential mit, stellt sich die Frage nach dem Kinderwagen-Parkplatz und informiert sich zum Wickeln im Zug – ich war so frei. 🙂

Spielen im ZugEin wichtiges Utensil, das ich im Zug immer mitführe: eine Decke. Sie hilft gegen zu starke Klimaanlagen, bietet eine vertrautes Detail beim Schlafen und einen (sauberen) Untergrund zum Spielen. Ein Schaffell ist da natürlich auch willkommen. Eine Hand bleibt immer am Baby; sowohl ein plötzliches Bremsen als auch der Drang sich zu drehen, sind somit abgesichert. Welche Basics unsere gepackte Tasche noch enthält, ist hier nachzulesen!

Toilette und Wickeltisch im RegionalzugZum Wickeln im Zug gibt es gar nicht so viel zu sagen. Wenn es einen Wickeltisch gibt, lässt sich das Kind festschnallen (gesetz dem Fall, man bekommt die Schnalle auf, was keine Selbstverständlichkeit ist …). Am besten ist es, einen Halt abzuwarten – auch zur eigenen Sicherheit. Es ist vielleicht nicht der allerschönste Wickelplatz, aber mehr kann man meiner Meinung nach in einem Transportmittel nicht erwarten.

Kinderwagenplatz im MehrzweckabteilIch bin schon einmal darauf eingegangen: Die Kinderwagen-Frage ist in den unterschiedlichen Wagenarten von DB, ALEX und Co. unterschiedlich gelöst. Selten perfekt. Im ICE gab es das Problem, dass der Kinderwagen keinen Platz fand, im ALEX waren die Gänge zu schmal.
Im Fugger-Express (zwischen Augsburg und München) gibt es zwei Mehrzweckabteile, die sich direkt bei den behindertengerechten und wickeltauglichen Toiletten befinden. Im schmalen Durchgang neben dem WC gibt es einseitig Klappsitze, die Kinderwagen, Fahrrad und Rollstuhl einen Platz bieten. Wenn tatsächlich dieser Raum in Anspruch genommen wird, ist es schwer, noch vorbeizukommen (und wehe, eines der zugeparkten Gefährte will raus). Immerhin sind die Gänge breit genug, um von einem Mehrzweckabteil ins nächste zu  wechseln, wenn das Umfeld nicht passt oder es einfach zu voll ist. Die breiten Gänge rühren vermutlich daher, dass möglichst viele Pendler rumstehen können sollen. Ähnlich wie in der S-Bahn. Zu den Stoßzeiten würde ich es vermeiden, Regionalzug zu fahren.

Die sehr offenen Mehrzweckabteile haben außerdem den Nachteil, dass Schall weit wandert – für ein schlafendes Baby gibt es je nach Lautstärke der Fahrgästen kein Entkommen (ich habe da ausreichend Beispiele im Kopf, wer nicht?).


Hinweise

  • Ich habe für diesen Blogbeitrag keine Gegenleistung erhalten.
  • Die im Text geäußerte Meinung sowie die verwendeten Bilder sind meine eigenen.
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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Jaaa, da sagst du was, Zug fahren mit Kind ist manchmal echt nicht wirklich unkompliziert, vor allem wenn Züge überfüllt sind :/ Von daher, tolle Tipps =)

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    1. Danke für die Blumen!
      Ich fürchte, irgendeinen Haken hat jedes Fortbewegungsmittel. Sollte uns nicht vom Reisen abhalten! 😊

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