Das erste Mal … mit Baby im Museum

baby alte pinakothekIn unseren Breiten ist es wichtig, sich Alternativen zum gemütlichen Spaziergang im sonnigen Park zu suchen. Für die verregneten, windigen und kalten Tage im Winter. Und im Herbst. Und im Frühling. Und manchmal auch im Sommer.

Eine Möglichkeit, Meter gut zu machen, ist ein Museumsbesuch. Das funktioniert mit Babies vermutlich noch besser als mit Kleinkindern, weil sie sich mit kleinen Dingen beschäftigen lassen, nicht rumrennen wollen und jederzeit schlafen können – ob im Kinderwagen oder in einer Babytrage.

Meine Freundin hatte die Alte Pinakothek in München vorgeschlagen. Wir wählten für unseren Testlauf einen Tag unter der Woche während der Sommerferien – da war selbst in München der Besucherandrang gering.

Deshalb funktioniert es

baby alte pinakothek (2)Unsere Kleinen waren nicht so richtig beeindruckt von den Alten Meistern, ließen uns aber gewähren. Das sah bei anderen Familien mit etwas größeren Kindern schon anders aus; oder viel mehr: Es hörte sich anders an.

Was es für ganz kleine Kinder im Museum so angenehm macht, ist, dass Stimmen und Beleuchtung ohnehin gesenkt sind. Dann schunkelt Mama noch ein bisschen den Wagen, und schon geht es ins Land der Träume.

Von Vorteil ist es, die Knirpse vorab mit allem zu versorgen, was sie so brauchen, wenn es denn in den individuellen Zeitplan (Essens- und Schlafenszeiten) passt. In den Ausstellungsräumen selbst sind aus Sicherheitsgründen Getränke verboten, es könnte jemand auf verschütteter Flüssigkeit ausrutschen. Der Besuch sollte sich nicht länger als eine Stunde hinziehen – sicher ist sicher. Wickelmöglichkeiten gibt es fast immer, allerdings häufig nicht auf jeder Etage.

Zugänge

Es gab wohl keine Befürchtungen, dass wir mit den Kinderwägen ins nächste Bild fahren, wir durften ohne Weiteres passieren. Das ist mit zu großen Handtaschen ja oft nicht der Fall.

Mittlerweile sind alle großen Museen – weitestgehend – barrierefrei. Nur an einer Stelle in der Alten Pinakothek mussten wir unsere Gefährte fünf Stufen herunter- und später wieder hinauftragen. Und wir konnten nur den einen der beiden Aufzüge nutzen, weil der andere nicht bis ins Erdgeschoss fuhr.

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. kinder unlimited sagt:

    tolle Idee…..ich bin oft in Ausstellungen gegangen und habe die Bilder mit den Kleinen diskutiert! Sie mögen jetzt tatsächlich Kunst und wissen mehr als ich !

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    1. Ja, ich denke, man kann es für jedes Alter passend und interessant machen!

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  2. Barnie. sagt:

    Wenn die Kleinen das erste Mal vor einem Albrecht Altdorfer („Alexanderschlacht“) oder Caspar David Friedrichs „Wanderern im Riesengebirge“ aufwachen, haben sie gleich eine (positive) Prägung fürs Leben. Vor allem die ruhige Stimmung im Museumsambiente wirkt sich positiv aus auf die Suche nach einem Entspannungsort abseits der digitalen Überreizung.
    Barnie.

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  3. Gruenle sagt:

    Was Mami gefällt und ihr Spaß macht, sprich gute Laune, das ist auch super für die Kleinen. Freu mich schon auf eure nächsten Abenteuer.

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    1. Die Ideen gehen uns glücklicherweise noch nicht aus 😄

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