Ein Spiegel macht den Kindersitz mit Fangkörper beliebter

Die beiden nächsten Testfahrten mit unserem Chicco Kindersitz haben wir hinter uns. Die Erlebnisse gingen sehr weit auseinander. Die ersten Eindrücke konnte ihr bereits hier nachlesen: Testsitzen im Cybex Juno 2-fix

Eine halbe Stunde hin, eine halbe Stunde zurück, so lange benötigten wir,

Baby vor und im Autorückspiegel
So groß ist der neue Rückspiegel, der an der Rückseit des Vordersitzes im Auto hängt, so dass das Baby mehr sehen kann.

um Freunde im Münchner Speckgürtel zu besuchen. Wir hatten das Pech, dass Junior sowohl den Hin- als auch den Rückweg ausgeschlafen antrat. Er strotzte nur so vor Bewegungsdrang. Außerdem kam erschwerend der reichlich kurze Gurt hinzu, durch den wir den Fangkörper des Kindersitzes enger positionieren mussten als gewünscht. Und zum Dritten fiel uns auf dieser Fahrt auf, dass Juniors Sicht nach links und rechts stark eingeschränkt ist, auch wenn Papa direkt daneben sitzt. Wir fassen zusammen: nix zu sehen, eingesperrt, Langeweile. Wer würde sich da nicht beschweren?

Wir lernten daraus. Also erst mal lernten wir das Fürchten, dass wir den Sitz aufgeben müssen. Es geht aber besser. Folgende Erkenntnisse, Verbesserungen und Regeln verschönern die Autofahrten bei uns:

1. Wenn möglich fahren wir nicht direkt nach dem Schlafen. Die Liege-/Schlaffunktion des Sitzes soll möglichst zum Einsatz kommen.

2. In einem Rückspiegel, der am Vordersitz befestigt wird, kann Junior nicht nur sich selbst, sondern auch ein bisschen den Nebenmann sehen. (Prince Lionheart Babyspiegel, Amazon, ca. 15 Euro)

3. Ich weiß jetzt, dass sich die Gurtlänge je nach Fahrzeug unterscheidet. Mit einem längeren Gurt hat Junior nicht viel, aber etwas mehr „Spielraum“. Trotz des Fangkörpers kann er seine geliebten Schüttelbrot-Kekse essen.

4. Musik macht es häufig wett, wenn Krabbeln und Toben nicht möglich ist.

5. Nach eineinhalb Stunden ist eine kleine Pause fällig, wenn das Kind nicht gerade schläft. Das gibt Gelegenheit, mit den Beinen zu wackeln, sich zu strecken und Mama wieder zu sehen.

Der nächste Ausflug, der etwas mehr als zwei Stunden von München nach Kitzbühel ging, bestätigte das.


Hinweise

  • Ich habe für diesen Blogbeitrag keine Gegenleistung erhalten.
  • Die im Text geäußerte Meinung sowie die verwendeten Bilder sind meine eigenen.
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