Babyphone Philips Dect SCD501/00 vs. Babyphone 3G-App – Was überwacht den Schlaf des Babys zuverlässig?

Babyphone 3G App (2)
Schläft das Baby noch? Die bange Frage aller Eltern, die ihr Kind alleine schlafen lassen.

Wir gönnten uns eine kurze Auszeit im Hotel mit Halbpension. Für den Abend war ein rauschendes Fünf-Gänge-Menü im Hotel-Restaurant geplant – ohne Kind. Da Junior abends konservativ ist und tatsächlich einigermaßen klaglos schlafen geht, wollten wir ihn auf dem Zimmer lassen. Eigens dafür schafften wir uns endlich ein Babyphone an. Das dann aufgrund seiner Reichweite nicht zum Einsatz kam. Stattdessen holten wir uns beide eine Überwachungs-App aufs Handy. 

Philips Dect SCD 501 Babyphone
Das Babyphone von Avent ist einfach zu bedienen, preisgünstig und hat ein modernes Design.

Das Babyphone Philips Avent Dect SCD501/00 (Mediamarkt, 45 Euro) hat draußen eine Reichweite von 300 Metern, drinnen von 50 Metern. Das Elternteil lässt sich an die Steckdose anschließen oder mit Batterien betreiben, das Babyphone wechselt automatisch von der einen auf die andere Energiequelle. Der Batteriebetrieb ist wichtig, da man den Empfänger ja mit sich herumtragen möchte. Das ist beispielsweise beim Motorola MBP8 (Amazon, 25 Euro) nicht möglich, das wir irrtümlicherweise zuerst gekauft und wieder zurückgegeben hatten. Die Ausstattung und Bedienung des Philips Babyphones ist denkbar einfach: Anschließen, einschalten, fertig. Die Baby-Einheit ist mit einem Nachtlicht ausgestattet. An der Eltern-Einheit lässt sich die Lautstärke regeln; zwei Lämpchen informieren über den Status der Batterie und die Verbindung zum Sender. Für den Fall, dass die Umgebung zu laut ist, gibt es auch visuelles Signal, dass das Baby wach ist. Der Test zu Hause ergab schon: funktioniert. Das Mikrofon ist sehr sensibel. So weit so gut. Zwischen Schlaf- und Wohnzimmer befinden sich aber auch keine Stahlträger und meterdicken Wände. Anders als im Hotel. Bereits als wir zwei Stockwerke unter unserem Zimmer aus dem Aufzug stiegen, war die Verbindung abgerissen. Nicht die Entfernung, sondern die Bauweise des Hotels war ausschlaggebend.

Babyphone 3G App
Die Qualität von Baby-Überwachungs-Apps ist unterschiedlich. „Babyphone 3G“ überzeugte uns.

Zurück auf dem Hotelzimmer luden wir uns über das W-Lan die App „Babyphone 3G“(Apple App Store, 3,99 Euro pro Gerät). Um diese App zu nutzen, benötigt man zwei Smartphones, wovon eines als Baby-Einheit beim Bettchen bleibt und das andere als Eltern-Einheit mitgenommen wird. Die Baby-Einheit sollte möglichst am Ladekabel hängen, da die App im Standby ganz schön Strom zieht. Wenn die Babystation ein Geräusch auffängt, gibt die App ein nerviges Alarmsignal von sich und ein weinendes Baby erscheint auf dem Bildschirm (siehe Screenshot). Wie gut diese Art der Baby-Überwachung funktioniert, ist von der Qualität des Mobilfunknetzes oder W-Lans abhängig. Die Reichweite ist nahezu grenzenlos. Unser Hotel hatte an diesem Abend zum einen mit Spannungsproblemen zu kämpfen, zum anderen ist Hotel-W-Lan meistens etwas anfälliger. Letztlich mussten wir zweimal nach Junior sehen, weil einmal die Baby-Einheit und einmal die Eltern-Einheit das Netz und somit die Verbindung zum anderen Handy verloren hatte. Das eine Mal wurde leider kein Alarm ausgelöst, wir merkten es selbst schnell, weil wir darauf achteten. Insgesamt bietet diese App aber  eine gute Lösung, und die Ansage „Baby schläft“ gibt ein gutes Gefühl. Für uns war attraktiv, dass die Apple Watch-App inklusive ist, so kann man zwischendurch nach dem Status sehen. Die Video-Überwachung haben wir nicht ausprobiert, Audio hat uns gereicht.

FAZIT

Wir werden künftig auf das Duo setzen, da beide ihre Vorteile haben: Die App, wenn es bauliche Erfordernisse verlangen oder beim Baby keine Steckdose zur Verfügung steht, das Babyphone, wenn kein Netz zur Verfügung steht oder wir beide Smartphones brauchen – oder einfach für zuhause.


Hinweise

  • Ich habe für diesen Blogbeitrag keine Gegenleistung erhalten.
  • Die im Text geäußerte Meinung sowie die verwendeten Bilder sind meine eigenen.
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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Sarah sagt:

    Hallo Andrea! Einen wunderschönen Blog hast Du hier. Wir bekommen im Mai auch das erste mal Nachwuchs 🙂 und bei der Recherche zum Thema Babyphones bin ich auf deinen Blog gestoßen. Auf das Thema Babyphone Apps bin ich gestoßen als ich auf http://www.babyphone.eu darüber einen Artikel gelesen hatte, aber ich kann mir das noch nicht so ganz vorstellen. Taugt so eine App denn wirklich was? Mir wäre das glaube ich zu gefährlich, da ja auch ein Handy/Smartphone am Babybett wesentlich mehr Strahlung abgibt als ein normales Babyphone. Wir haben uns jetzt sehr wahrscheinlich 🙂 für ein normales Babyphone auch ohne Videofunktion entschieden. Die Apps behalte ich mal im Hinterkopf für spezielle Situationen (Urlaub im Hotel wo mehr Reichweite benötigt wird), aber ansonsten setze ich lieber auf ein herkömmliches Babyphone, vor allem weil man ja auch immer ein zweites Smartphone für die Apps benötigt.

    Liebe Grüße
    Sarah

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  2. Sabina sagt:

    Zuerst haben wir uns das NUK 10256296 gekauft, ging leider garnicht…das hat extrem spät angeschlagen…das Baby musste schon total brüllen. :-/
    Jetzt haben wir das Philips Avent SCD603/00 und ich muss sagen ich bih sehr sehr zufrieden.
    Schlägt gut an, man sieht gut was…auch wenns total dunkel ist. Das war uns das Wichtigste! Halt ein „normales Babyphone“ mit Video-Bild, ohne Schnick Schnack.

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