Gastbeitrag: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin – Hotel, Essen & Nahverkehr

Dieser Urlaubstipp stammt aus Feder und Kamera von Michaela Hader. Im ersten Teil geht es um ein familientaugliches Hotel, Essen und Nahverkehr. Vielen Dank!
Zum zweiten Teil: Was macht man mit zwei Kindern (8 und 12 Jahre) in Berlin? Habt ihr auch Tipps für Berlin? 


vierköpfige Familie vor dem Brandenburger Tor in Berlin(Gastbeitrag) Wir sind eher Ferienwohnungen-Urlauber, für wenige Tage Berlin erschien uns aber ein Hotel praktischer. Ich habe die üblichen Hotel-Portale durchsucht, um mir einen Überblick zu verschaffen. Da unsere Kinder schon 8 und 12 Jahre alt sind, kommt für uns ein Familienzimmer, in dem alle vier untergebracht sind, einfach nicht mehr in Frage (und solch große Zimmer sind auch eher schwer zu finden). Zwei Doppelzimmer können schnell teuer werden, wenn die Kinder nicht preislich berücksichtigt werden. Leider sind die Hotelportale immer noch etwas beschränkt, wenn es darum geht einen Familienpreis auszurechnen. Den erfährt man dann meist erst auf der Hotelseite. Als grobe Orientierung: Meist schläft das Kind kostenlos im Zimmer von Mama oder Papa, hier sollte man also den Einzelzimmerpreis betrachten. Das Frühstück zahlen die Kinder in der Regel voll.

Hotel Hampton by Hilton Berlin: gute Zimmer, außreichend Pancakes und Cocktails

Ich habe im Hampton by Hilton  zwei freie TWIN ROOMs zu einem „Flash Sale“-Tarif ergattert. Sogar das Frühstück war hier inklusive.

Zweitbettzimmer Hampton by Hilton Berlin
Quelle: Hilton.com

Die Ausstattung der Zimmer ist einfach, aber vollständig, die Betten fand ich sogar ausgezeichnet. Auch das moderne Bad mit großer Dusche hat uns überzeugt. Die Zimmer kann man schon vorab online einchecken, so konnte ich zwei Zimmer in einem höheren Stockwerk wählen, wo man die S-Bahn nicht so sehr hört, und beim Check-In lag schon alles bereit.

Frühstück und Bar: In einem Kommentar bei Tripadvisor hatte ich die Warnung gelesen, dass beim Frühstück großes Gedränge herrsche – das können wir nicht bestätigen. Es wurde auch immer alles rasch wieder aufgefüllt. Die Kinder haben Pancakes als neue Nahrungsquelle entdeckt, aber auch auf das frische Obst zugegriffen. Meinem Mann und mir wiederum hat es gefallen, nach einem langen Sightseeing-Tag mit den Kindern abends noch einen Cocktail in der Hotelbar zu trinken, die rund um die Uhr geöffnet ist – ganz nah bei den Kindern, aber doch mal für uns.

Das Fitnessstudio im Hotel haben wir nach den vollen Tagen in Berlin nicht gebraucht.:-)

Lage: Das Hotel liegt sehr praktisch in der Nähe von Bahnhof Zoo, Savigny-Platz und Uhlandstraße (Start vom Kudamm).

Parken: Wer mit dem Auto anreist, kann sich für 19 Euro pro Tag einen Parkplatz am Hotel reservieren. Gegenüber parkt es sich aber günstiger für 10 Euro im Stilwerk. 🙂

Fazit: Wir können das barrierefreie Hotel wirklich weiterempfehlen, und beim nächsten Aufenthalt werde ich auch dort als erstes Verfügbarkeit & Preise checken.

Essengehen mit Kindern (8 und 12) in Berlin

Logo Curry 36Ich weiß nicht, wie es euch geht – meine Kinder äußern nicht den Wunsch, die indonesische Küche auszuprobieren. Oder die arabische. Oder Meeresfrüchte. Stattdessen jubeln sie an jeder Ecke „McDonalds!“, „Donuts!“. Muss man aber nicht rein. Unsere Regel: einmal Snacken, einmal Restaurant. Und die Currywurst ist ja ohnehin Pflichtprogramm.
Logo Wartesaal BerlinUnd wir waren echt beeindruckt von der Freundlichkeit und Effizienz der Mitarbeiter in diesen Buden. Davon könnten viele Systemgastronomen sich etwas abschauen. Und ja: bei Curry 36 am Bahnhof Zoo war es wirklich sehr gut.

Sehr gut gegessen haben wir auch im Wartesaal (direkt neben Bahnhof Zoo). Wir hatten Glück noch einen Tisch zu bekommen, eine Reservierung ist also zu empfehlen.

Nahverkehr

Wir nutzen nach Möglichkeit gerne U-Bahn, S-Bahn, Bus und Tram.

Während unseres Osterurlaubs in Berlin waren die Bahnen auch nie übervoll, und wir haben uns auch spät am Abend sicher gefühlt. Bei der Orientierung geholfen hat uns hier auf jeden Fall die offizielle App der BVG , die sogar als Fahrschein funktioniert.

Wer mehrere Tage bleibt und größere Kinder dabei hat (ab 6 Jahren), greift nicht zur Tageskarte, sondern zur Welcomecard – dort sind nämlich pro Karte bis zu 3 Kinder (bis 14 Jahre) kostenlos mit dabei. Außerdem gibt es an vielen Sehenswürdigkeiten Vergünstigungen. In den Museen gibt es aber oft Familienkarten, die bereits günstiger sind.

 



Über die Autorin

Michaela HaderMichaela Hader (30+) ist eine Zweifach-Mama aus Oberfranken, wohnt mit ihrer Familie in einer umgebauten Scheune, macht „was mit Computern“ und ist chronisch abhängig vom Smartphone.

In den Ferien stehen als Ausgleich zum Büro Städteurlaube, Wandern oder Relaxen auf dem Plan.

 

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