Fünf Situationen, in denen die Trage den Buggy schlägt – mit Kleinkind auf und jenseits des Kreuzfahrt-Schiffes

Die Argumente für und wider eine Babytrage sind eigentlich immer dieselben. Meine Pros sind: vom Gelände unabhängig, Nähe zum Kind, Hände frei, platzsparend unterzubringen. Bei manchen spielen aber das Kind oder der Rücken nicht mit, oder der Buggy bietet einfach für sie alternativlosen Stauraum.
Zu meinen Argumenten habe ich eine Bilderstrecke zusammen gestellt:

Ich bin froh, dass Junior immer noch gerne getragen wird. Im Urlaub hat er sogar gelernt, auf meinen Rücken zu klettern, so dass ich – leicht vorgebeugt und mit einer Hand am Rücken des Kindes – nur noch die Schultergurte und das Rückenteil hoch ziehen muss. Als ich die Beschreibung erstmals vor rund 17 Monaten in der Anleitung zur Manduca gesehen hatte, habe ich es nicht für möglich gehalten, dass es so schnell klappen würde – andererseits erscheint mir das auch endlos weit weg.

Jetzt kommt noch ein großes „Aber“

Täglich zur Kita oder zum Supermarkt laufen oder mal einen längeren Ausflug zu machen ist etwas anderes als mehrere Tage in Folge den Packesel zu spielen. Wechselt euch also ab mit Tragen. Wenn der Rücken erst einmal weh tut, ist das nicht innerhalb eines halben Tages wieder in Ordnung; ich spreche natürlich aus eigener Erfahrung. Die Manduca soll eigentlich bis zum Kindergartenalter geeignet  sein – da ist jede Trage-Mama (Größe, Ausdauer, Kraft, Vorgeschichte) und jedes Kind natürlich anders (Gewicht, Größe, Bewegungsdrang).

Unter anderem diese Erfahrung, und das Problem, mehr transportieren zu wollen als in die Gürteltasche passt, haben mich dazu bewogen, mich nach einer Alternative umzusehen. Eine Freundin geht mit ihrem Knirps regelmäßig wandern und nutzt dafür eine Kraxe mit integriertem Tagesrucksack. Und auch Steffanie schwärmt in ihrem Gastbeitrag von einer Kindertrage.

Und darum:

Kürzlich bekam ich dann den Tipp, dass sich solche Rückentragen von Deuter, Osprey und Thule beim DAV auch ausleihen lassen. Von Montis gibt es einen Tragerucksack für den Alltag. Beide Angebote werde ich für mich – und für euch 🙂 –testen.

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Gruenle sagt:

    Klingt ja super.Vor allem das mit der Bewegungsfreiheit leuchtet mir ein. Machst du irgendwelche Gymnastik oder Sport, um deinen Rücken zu stärken? Und muss man DAV-Mitglied sein um eine Kraxe auszuleihen?

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    1. Nein, das muss man nicht. Pro Tag kostet das Ausleihen einer Kraxe für Nicht-Mitglieder 8€. Am Wochenende ist keine Abholung oder Rückgabe möglich. Wie gut das klappt, werde ich demnächst berichten können.

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  2. Barnie. sagt:

    … schon gespannt auf den Testbericht! Als leidenschaftlicher Kraxenanhänger habe ich noch einen Tipp: Für längere Wanderungen, gerade in bergigem Gelände Wandertöcke, höhenverstellbar (führender Anbieter hier: Leki) nutzen, entlastet ungemein den Rücken und stabilisiert das ganze System, gerade wenn noch Zusatzgepäck in den Taschen dabei ist!

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