Wandern mit Kleinkind auf Mallorca: Naturpark Mondragó

Wir waren für einen Kurzurlaub im Südosten Mallorcas und suchten einen Ort zum Wandern mit unserem zwei Jahre alten Kind. Der Naturpark Mondragó (Parc Natural de Mondragó) hat uns umgehauen!

Unromantisches vorweg: Von Cala d’Or sind es zehn Minuten mit dem Auto zum Parkplatz des Naturparks. Dieser kostet etwa fünf Euro – falls der Pförtner schon wach ist; sonst ist Parken kostenlos. Ein Dixi-Klo gibt es für Notfälle. Eine Straße führt vom Parkplatz ein paar Gehminuten abwärts zu einer atemberaubend schönen Bucht.
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Das Meer schillert hier Blau und Türkis, die Wellen brechen sich schäumend am schroffen Kalkstein und haben über lange Zeit „Piratenverstecke“ in die Felsen gebaut.

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Am Eingang zur Bucht gibt es einen Strand mit ganz feinem Sand. Einstmals galt der Ort für Touristen als Geheimtipp – in der Nebensaison und bei Wind kommt man sich immer noch wunderbar einsam vor. Wir sind am Meer entlang einem befestigten, aber seitlich ungesicherten Weg gefolgt. Das Wasser ist so klar, dass man bei genauerem Hinsehen Fischschwärme entdeckt. Und das Rauschen und die Farben des Meeres zwingen einen, stehen zu bleiben und den Moment zu genießen.
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Auf der anderen Seite der Bucht gibt es dann noch einen Strand, der größer ist als der erste.
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Wir waren aber nicht zum Baden, sondern zum Wandern da. Also folgten wir mehreren der sehr gut ausgeschilderten Wanderwegen, die jeweils maximal eine halbe Stunde dauern und wieder zum Ausgangspunkt zurückführen. So kann man nach jeder Runde überlegen, wie viel Kraft und Lust man noch hat. Insgesamt gibt es fünf Routen, die auch für ungeübte Wanderer geeignet sind, dazu gibt es Rastplätze zum Picknicken. Festes Schuhwerk ist aufgrund von lockerem Geröll und unebenen Wegen ein Muss; so kommt auch kein Sand in die Socken.
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Unterwegs gibt es sogar noch etwas zu lernen: Ziel der Wanderwege sind teilweise Barracas, kleine Hütten, die aus übereinander geschichteten Steinen gebaut sind und früher beispielsweise als Kalksteinbrennhütte oder Unterkunft für die armen Tagelöhner gedient haben. Ich bin ein ganz großer Fan der Bauweise; überall auf Mallorca sieht man diese Steinmauern, die häufig ohne Mörtel auskommen. Wenn ich erstmal mein eigenes Schloss habe, will ich auch so eine Mauer um den Obstgarten ziehen.
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Im Naturpark empfehle ich eindeutig die Kindertrage. Kleine Abenteurer könnte zu Fuß doch die Begeisterung übermannen, gerade entlang des Wassers. Im ersten Abschnitt kommt man zwar mit Buggy voran, auf der späteren, steilen oder unebenen Strecke ist er aber ungeeignet. Wir waren etwas über zwei Stunden unterwegs, das hat mit meiner LittleLife Kraxe sehr gut geklappt, auch wenn Junior schon 14 Kilogramm mitbringt.
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Lage Naturpark Mondrago Mallorca
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